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Boxidol Henry Maske will kranke Jugendliche kämpfen sehen

06.12.2011

Der populäre Sportler trainierte mit den krebs- und herzkranken Jugendlichen und redete mit ihnen über Krankheit und den absoluten Siegeswillen.

Hierbei stellte zuerst einmal der Wintereinbruch im Schwarzwald und ein in der Folge havarierter Lkw den Sportstar und die Katharinenhöhe vor eine Herausforderung. Aber ein Boxweltmeister lässt sich nicht aufhalten und so wurde für Henry Maske, der auf der Katharinenhöhe mit jungen Patienten ein Boxtraining absolvieren wollte, ein Auto organisiert, welches das Sportidol auf der anderen Seite des havarierten Lastwagens abholte. So kam der Sympathieträger des Boxsports zwar verspätet, aber um eine Erfahrung reicher in der Rehabilitationsklinik an.

Einer der Gründe für die Anreise von Henry Maske waren Fernsehaufnahmen für die ARD-Sendungen „Brisant“ (Dienstag, 13.12.11, 17:15 Uhr) und die „José Carreras Gala“. Die Spenden-Gala wird am 15. Dezember um 20.15 Uhr zu sehen sein. Der Ex-Weltmeister im Halbschwergewicht wird dort selbst auch wieder mit von der Partie sein. Er wird dort zum Telefonhörer greifen, um fleißig Spenden für die Leukämie-Stiftung zu sammeln.
Der für Maske persönlichere und wichtigere Anlass war allerdings die Begegnung mit den elf jungen Patienten der Katharinenhöhe im Alter von 14 bis 20 Jahren.
Nach einer lockeren Kennenlernrunde, in der sich jeder kurz vorstellte, kam der Boxer mit den Jugendlichen ins Gespräch. Der 1,90-Meter Hühne zog einen Vergleich zwischen dem Boxsport und den Krankheitsverläufen der Patienten: Sowohl beim Sport als auch bei der Krankheit gehe es um Erfolge und Rückschläge, die man richtig einschätzen und bewerten müsse. Bedeutsam seien der absolute Siegeswille und die Überzeugung, alles Mögliche für den Erfolg versucht zu haben.
Im Training zeigte dann der ehemalige Profiboxer einige Übungen: vom richtigen Seilspringen über das richtige Schützen des Gesichtes bis hin zum Boxen mit leichten Hanteln. Außerdem zeigte er den Jugendlichen, wie man vor dem Anziehen der Boxhandschuhe die Verbände an den Händen richtig anlegt, um Verletzungen im Kampf zu vermeiden.
Die Jugendlichen folgten hochinteressiert und mit großem Spaß den Ausführungen des Weltmeisters. Der war offensichlich noch fit in der Materie, obwohl seine aktive Karriere schon über ein Jahrzehnt zurückliegt.
Als Geschenk hatte Henry Maske für jeden der Teilnehmer Boxhandschuhe mitgebracht und signierte diese auch geduldig. Und er nahm sich auch die Zeit, in Boxermanier mit den Jugendlichen für Erinnerungsfotos zu posieren.
Zuvor hatte das Team der Katharinenhöhe um Klinikleiter Stephan Maier alle Anstrengungen unternommen, um den Besuch des Champions und das Boxtraining so angenehm wie möglich zu gestalten. Beispielsweise wurden extra vier Sandsäcke provisorisch in der Klinik-Sporthalle installiert.