Aktuell

Die Katharinenhöhe entwickelt sich weiter...

01.10.2010

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Katharinenhöhe 2010 wurde über die Entwicklung der Katharinenhöhe berichtet: 



Neu gestaltet werden die Außenanlagen der Katharinenhöhe. Vor allem für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte sollen die Spiel- und Sportanlagen rund um die Nachsorgeklinik der Arbeiterwohlfahrt (AWO) noch besser nutzbar gemacht werden. Über entsprechende Pläne wurden bei der jüngsten Jahreshauptversammlung die Mitglieder des Fördervereins Katharinenhöhe informiert. Der Förderverein sagte zu, sich an den Kosten zu beteiligen.


Die Vorstandswahlen bestätigten das bisherige Leitungsgremium für die nächsten drei Jahre. Vorsitzender bleibt Thomas Klingebiel. Stellvertreter sind Fritz Ramsaier und der AWO-Bezirksvorsitzende Hansjörg Seeh. Michael Klein bleibt Schriftführer, die Kasse wird weiterhin vom AWO-Geschäftsführer Klaus Dahlmeyer verwaltet. Außerdem gehört Joachim Rösch dem Vorstand als AWO-Vertreter an.



Die enge Zusammenarbeit mit dem Träger der Katharinenhöhe hob Thomas Klingebiel hervor. „Wir nutzen die Infrastruktur der AWO; der Förderverein hat deshalb keinerlei Verwaltungskosten.“

Der neue medizinische Leiter Siegfried Sauter zeigte sich besorgt darüber, dass es zunehmend schwieriger wird, Ärzte für die Katharinenhöhe zu gewinnen. Fünf Ärzte sichern die Rund-um-die-Uhr-Versorgung. Neue Oberärztin wurde Astrid Gupper.

Die Zusammenarbeit mit den Kostenträgern „funktioniert ordentlich“, bestätigte Sauter. Freilich sind die Pflegesätze praktisch eingefroren und reichen nicht mehr aus, um die gestiegenen Kosten zu decken. Insbesondere spezielle Medikamente sprengen den Rahmen, wie Sauter an Patienten-Beispielen darlegte.



Zum 1. Januar 2011 wird die Organisationsform der Nachsorgeklinik geändert. Klaus Dahlmeyer legte dar, dass nach externer Fachberatung beschlossen wurde, eine gemeinnützige GmbH in Form einer hundertprozentigen Tochter der Arbeiterwohlfahrt Baden zu gründen. Schnellere Entscheidungswege und haftungsrechtliche Fragen sprächen dafür. „An der Arbeit ändert sich für Personal und Patienten nichts“, versicherte Dahlmeyer.



Außerdem wird eine Stiftung gegründet, in die der Förderverein einen beträchtlichen Teil seines Vermögens einbringt. Aus dem Ertrag des Stiftungskapitals, so Thomas Klingebiel, fließen der Katharinenhöhe alljährlich kalkulierbare Mittel zu.

Der Förderverein Katharinenhöhe hat derzeit 189 Mitglieder. Darunter sind 56 AWO-Ortsvereine, auch der Ortsverein Furtwangen. 2009 kamen knapp 8000 Euro an Spenden und 10000 Euro an Mitgliedsbeiträgen auf das Konto des Vereins.

 

Der Förderverein Katharinenhöhe wird in den nächsten drei Jahren vom bisherigen Team weiter geleitet. Darüber freuen sich (von links) Hansjörg Seeh, der neue medizinische Leiter Siegfried Sauter, Klaus Dahlmeyer, Michael Klein, Stephan Maier, der Vorsitzende Thomas Klingebiel und Fritz Ramsaier. Foto: Hajek.