Katharinenhöhe

Presse

Bundesligaspieler fühlt besonders mit


Furtwangen, 09.02.17 – Mit dem Fußballer Pirmin Schwegler von der TSG Hoffenheim konnte die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe und vor allem natürlich auch die Patienten der Klinik einmal mehr einen prominenten Gast willkommen heißen.
Doch der Besuch von Pirmin Schwegler war etwas Besonderes und unterschied sich deutlich von anderen Prominentenbesuchen: Denn als Kleinkind war der Schweizer selbst an Leukämie erkrankt, konnte dann aber in der Klinik in Bern geheilt werden. Seither engagiert er sich in großem Umfang für krebskranke Kinder, hat eigene Aktionen ins Leben gerufen und schon große Summen beispielsweise für die Klinik in Bern gesammelt. Auch auf seiner Homepage berichtet er ausführlich über seine Erkrankung und sein Engagement (www.pirmin-schwegler.ch).
Der Kontakt zur Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe kam ebenfalls über eine solche Hilfsaktion zustande. Denn vor zwei Jahren war Schwegler Gast der Spenden-Gala des Tenors José Carreras für krebskranke Kinder und lernte hier Klinikleiter Stephan Maier kennen. Schnell wurde ein Besuch vereinbart, der nun Wirklichkeit wurde.
Dabei wird Pirmin Schwegler in seinen Aktivitäten und gerade auch mit seinem Besuch auf der Katharinenhöhe kräftig von seinem Bundesliga-Verein TSG Hoffenheim sowie der AOK als Sponsor des Vereins unterstützt. So wurde Pirmin Schwegler bei diesem Besuch auch von Stefan Strobel, Geschäftsführer der AOK Rhein-Neckar-Odenwald sowie Vertretern des Vereins begleitet. Auch Strobel kennt die Katharinenhöhe schon lange, war nun aber zum ersten Mal zu Gast. „Ich bin von der Katharinenhöhe als Einrichtung für krebskranke Kinder und deren Familien sehr beeindruckt. Neben den tollen Räumlichkeiten und den therapeutischen Möglichkeiten hat mich vor allem der positive Geist des Hauses fasziniert. Trotz der schwierigen Thematik der lebensbedrohlichen Erkrankung, der sich die Familien und auch die Mitarbeiter der Katharinenhöhe täglich stellen müssen, ist bei allen eine unheimlich positive Grundstimmung und Lebensfreude zu spüren“, sagte er.
Ein solcher Besuch sei für die Katharinenhöhe von großer Bedeutung. Denn die AOK als Kostenträger für Reha-Maßnahmen sei einer der wichtigsten Partner für die Katharinenhöhe. Sie habe dieses familienorientierte Konzept von Anfang an unterstützt, so Klinikleiter Stephan Maier.
Auch Pirmin Schwegler zeigte sich begeistert. Als er selbst vor 28 Jahren erkrankte, hatte die Katharinenhöhe gerade ihre Arbeit aufgenommen. In der Schweiz kannte man ein solches Konzept noch nicht, so Schwegler. Er bedauerte sehr, dass er und seine Familie damals keine derartige Hilfe erfahren konnten und berichtete von den Belastungen, die für alle Familienmitglieder mit seiner Erkrankung verbunden waren. Gerade diese zu verringern ist wesentliches Ziel der familienorientierten Nachsorge.
Beeindruckend war für ihn, wie offen die Kinder, Jugendlichen und Familien ihm begegnet seien, sagte der Fußballer. Besonders wurde der prominente Besuch von den Patienten erwartet, denen der erfolgreiche Bundesligist TSG Hoffenheim und Spieler Pirmin Schwegler gut bekannt war. Zur Begeisterung der jungen Patienten gab es noch ein Mini-Fußballturnier in der Sporthalle, bei dem Schwegler wechselweise in den Teams mitspielte.

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