Katharinenhöhe

Presse

Finger wirbeln für kranke Kinder

Die "Knöpflespieler" aus Tennenbronn liefen bei der Benefizveranstaltung in der Waldauschänke" zur Bestform auf. Foto: Bantle

 

Königsfeld-Buchenberg 13.03.2013

Waldauschänke veranstaltet Benefizabend zugunsten der Nachsorgeklinik Katharinenhöhe

Von Albert Bantle

Ein voller Erfolg war die Benefizveranstaltung von Elke und Fritz Beck von der Waldau­schänke. Zur Unterstützung der Kinder-Krebs-Nachsorgeklinik Katharinenhöhe hatten sie die Tennenbronner Knöpflespieler eingeladen.

Die Wirtsleute organisierten einen zünftigen Benefizabend mit steirischer Volksmusik. Am Ende kamen 2118 Euro zusammen.

Die Musiker, die alle komplett auf ihre Gage verzichteten, lieben "originale und handgemachte" Musik aus dem schwarzwälder und alpenländischen Raum und verstehen es prächtig, diese darzubieten. Dabei werden auch originalgetreue Instrumente verwendet und die Literatur durch den Besuch von speziellen Musikseminaren für steirische Volksmusik einstudiert.

Die Gruppe bestehend aus Bernd Laufer, Artur Schweizer, Herbert Hermann, Alfred Hilder und Erich Götz aus dem Akkordeon-Orchester Tennenbronn, befasst sich schon seit Jahren mit dieser Musik. Inzwischen haben die "Knöpflespieler" ein breites Musikrepertoire zusammengestellt, welches die Vielfältigkeit des Knopf-Harmonika-Instruments beweist. Elke und Fritz Beck bewirteten in der voll besetzten Waldau­schänke kostenlos und stellten eine Spendenbüchse auf.

Über ihren Stammgast Edgar Kaufmann – er ist Chefkoch in der Kinder-Krebs-Nachsorgeklinik – kamen die Wirtsleute in Kontakt zur "Katharinenhöhe". Bei einem Besuch erlebten sie, welch segensreiche Arbeit dort zum Wohle kranker Kinder geleistet wird. Seither schlägt das Herz des Ehepaares für diese Einrichtung.

Die Tennenbronner Knöpf­le­­spieler liefen zur Bestform auf und sorgten für tolle Stimmung. Nicht nur ihre Finger wirbelten virtuos über die "Knöpfle" ihrer Handzuginstrumente, auch Witz und Humor kamen nicht zu kurz. Hinzu kam noch das leckere Essen der Familie Beck.

Das Geld fließt zu 100 Prozent an die Katharinenhöhe, denn für Elke und Fritz Beck ist klar: "Die Schwächsten in unserer Gesellschaft sind kranke Kinder, und die gilt es ausnahmslos zu unterstützen." Auch Geschäftsführer Stephan Maier von der Katharinenhöhe zeigte sich begeistert: "Jeder weiß um kranke Kinder in unserer Gesellschaft, aber nicht jeder setzt sich für sie ein." Umso schöner sei das Engagement der Familie Beck.

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