Katharinenhöhe

Presse

Henry Maske zu Gast in Katharinenhöhe

Über Parallelen von Krankheit und Boxen sprach Henry Maske (links) mit den jungen Patienten der Katharinenhöhe.

Furtwangen 07.12.2011

Henry Maske zu Gast in Katharinenhöhe 

"Ich bin Henry Maske – und Du?" Der vielfache Box-Weltmeister im Halbschwergewicht war zu Gast in der Rehaklinik Katharinenhöhe. Gleich zum Auftakt ging er auf die jungen Patienten zu, stellte sich vor und suchte das Gespräch mit ihnen.
Anlass für seinen Besuch waren Filmaufnahmen für die José Carreras Gala, die am Donnerstag, 15. Dezember, 20.15 Uhr, im Programm der ARD ausgestrahlt wird. Neben dem Team des Senders war auch ein Kamerateam des SWR mit von der Partie, das für die "Herzenssache" drehte.
"Ich box mich zurück ins Leben" hieß das Motto, mit dem Henry Maske gekommen war, eigentlich, um mit den Jugendlichen ein privates Boxtraining zu absolvieren. Doch die Anfahrt des heute 47-jährigen Boxstars glich einem Hindernislauf, denn ein Lastzug hatte sich bei Neukirch quer gestellt und die Straße blockiert.
Stephan Maier, der Leiter der Klinik, schickte daraufhin ein zweites Fahrzeug los, um Maske von der anderen Seite des liegengebliebenen Lastwagens her abzuholen. Dadurch verzögerte sich die Ankunft des Champions erheblich.
Endlich eingetroffen inspizierte Maske zunächst die Sporthalle der Einrichtung, bevor er dann nochmals vom ARD-Team in Beschlag genommen wurde, das einen extra Dreh von seiner Ankunft benötigte.
In der Zwischenzeit begutachteten die jungen Patienten den Tisch mit den Boxhandschuhen, die Maske extra mitgebracht hatte.
Am Ende war es dann aber soweit: Die Jugendlichen nahmen auf einer Matte Platz, Maske vor ihnen, und dann plauderte der Mann mit den harten Fäusten und langen Armen mit den Patientinnen und Patienten, die sich zunächst einmal alle vorstellten. Es waren Jugendliche aus dem "Club" (der Tages-Kindergruppe) sowie aus den Bereichen "Jugendliche" und "junge Erwachsene", also zwischen 14 und 21 Jahren.
Maske staunte über die Körpergröße von zwei jungen Männern. Und dann sprach er über die Krankheitserfahrung der Jugendlichen und über Parallelen zum Boxsport, bei dem es ebenfalls Höhen und Tiefen oder Enttäuschungen zu verkraften gebe. Wichtig sei, dass man so gut wie möglich vorbereitet in die Wettkämpfe gehe. Dann könne man sich hinterher keine Vorwürfe machen, falls es nicht klappe.
Für Maske selbst traf das allerdings nur selten zu, denn aus 32 Kämpfen ging er 31 Mal als Sieger hervor. Elf seiner Siege endeten mit k.o.
Und so lautete ein zweites Motto, mit dem Maske die Patienten der Katharinenhöhe besuchte, "vom Champion lernen heißt siegen lernen". Eigene Anstrengung sei auch beim Aufenthalt in der Reha-Klinik erforderlich, um wieder fit zu werden, meinte er.


Szenen des Drehs sind am Donnerstag, 15. Dezember, in der live ausgestrahlten Carreras Gala zu sehen, wobei Henry Maske selbst in der Gala am Telefon sitzen wird, um Spendenanrufe entgegen zu nehmen.
José Carreras präsentiert dabei eine wichtige Benefizveranstaltung für seine Leukämie-Stiftung.