Leitbild

Hier können Sie einige der Schlüsselbegriffe unseres Leitbildes sehen und sich durch Anklicken erläutern lassen. Unten können Sie unser Leitbild auch downloaden.

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Langjährige Erfahrung

Die Katharinenhöhe hat 1985 das Rehakonzept für krebskranke Kinder unter Einbeziehung der ganzen Familie begründet und seither stetig weiterentwickelt. 1988 wurden die Reha für Jugendliche und junge Erwachsene in einem altersgemäßen Gruppenkonzept eingeführt. Seit 1090 werden auch Patienten mit schweren Herzerkrankungen aufgenommen.

Bedürfnis-orientiert

Unser Rehakonzept orientiert sich an den psychosozialen Bedürfnissen wie den medizinischen Erfordernissen des Patienten im Sinne des bio-psycho-sozialen Modells von Kranksein und Gesundsein.

Blick aufs Ganze

Der Blick auf die Gesamtsituation des Patienten unter Einbeziehung des familiären und sozialen Umfeldes ist eine Grundlage unserer Arbeit.

Individueller Therapieplan

Am Beginn einer Reha steht bei uns die Erstellung eines individuellen Rehaplanes auf der Basis strukturierter diagnostischer und therapeutischer Prozesse.

Reha-Gruppe

Der Rehaprozess findet in einer festen Gruppe Gleichbetroffener statt, deren positive Kraft genutzt und gefördert wird.

Krankheits-bezogene Rehaziele

Bei den einzelnen Patienten (Rehabilitanden) sollen funktionelle und psychosoziale Langzeitfolgen der schweren Erkrankungen so gut wie möglich verhindert und eine Rückkehr in die Normalität unterstützt werden. Bei dauerhaften Krankheitsfolgen soll wirksam geholfen werden, trotzt Einschränkungen eine bestmögliche Lebensqualität und soziale Integration zu erreichen.

Übergreifende Rehaziele

Das Gesamtsystem der betroffenen Familie soll vor gravierenden Langzeitfolgen bewahrt werden, indem alle Familienmitglieder in ihrer eigenen Lebensbewältigung unter radikal veränderten Lebensumständen unterstützt werden.

Einbindung und Vernetzung

Wir sehen uns eingebunden in ein komplexes Behandlungs-, Betreuungs- und Unterstützungssystem, stehen häufig am Übergang zwischen verschiedenen Phasen in der Behandlung einer lebensbedrohlichen Erkrankung und haben so eine Schlüsselrolle in der Krankheitsbewältigung und der Minimierung von Krankheitsfolgen. Dies sehen wir als Chance und Verpflichtung.

Komplette Familien

Bei den schwer erkrankten Kindern muss im Sinne des übergreifenden Rehakonzeptes in aller Regel die gesamte Familie in den Prozess der Rehabilitation eingebunden sein. Die Aufnahme der Gesamtfamilie ist somit bei uns der Normalfall und alle hierfür erforderliche Unterstützung wird gewährt.

Inkomplette Familien

Wenn in Ausnahmefällen die Aufnahme der Komplettfamilie nicht möglich ist oder im Einzelfall das individuelle Rehaziel die Aufnahme der Gesamtfamilie nicht zwingend erforderlich macht, werden wir auch für eine unvollständig aufgenommene Familie einen bestmöglichen Rehabilitationserfolg erreichen.

Jugendliche und junge Erwachsene

Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine lebensbedrohliche Erkrankung in einer turbulenten Entwicklungsphase mit viel Veränderung trifft, stehen die Besonderheiten dieses Lebensabschnittes im Mittelpunkt unseres Rehakonzepts.

Das Gruppenkonzept bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Unser eigenständiges kleingruppenorientiertes Therapiekonzept bietet den Rahmen für eine spezifische und altersgerechte Rehabilitation, für Begegnung und Austausch mit gleichaltrigen Betroffenen, für gegenseitige Stärkung und die gemeinsame Erarbeitung neuer Lebensperspektiven.

Allgemeine Prinzipien und Werte (Gruppenkonzept)

Der offene Austausch unter den Betroffenen aller gesellschaftlichen Schichten, Kulturen und Religionen sowie intensive Gruppenprozesse sind essentieller Bestandteil des Rehakonzeptes. Daher werden alle Rehabilitanden gemeinsam aufgenommen und entlassen.

Führungsgrundsätze

Gegenseitige Wertschätzung, eine Kultur des Zuhörens und offenen Diskutierens sind die Basis unserer Zusammenarbeit im Team. Zielorientierung, effektive Kommunikationsstrukturen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sorgen für Ergebnisse.

Kooperationen

Kooperation ist für uns auch nach außen von größter Bedeutung. Die Einbindung in das Gesamtkonzept der jeweiligen Therapien, die Vernetzung mit den Akutkliniken und die Verantwortung ge-genüber dem Auftrag der Kostenträger sind für uns unabdingbar.

Weiterentwicklung

Wir werden das Konzept der Katharinenhöhe im Ganzen ebenso wie in seinen spezifischen Anpassungen weiterhin so gestalten, dass das eigene Profil bewahrt bleibt und wir auch in Zukunft konzeptionell Maßstäbe in unserem Arbeitsbereich setzen.

Pflegesätze

Die Pflegesätze sind leider seit Jahren nicht mehr kostendeckend für die Arbeit mit unserem Qualitätsanspruch. Die Entwicklung hin zu einer ausreichenden Kostendeckung für eine qualitativ hochwertige, sozialmedizinische Folgekosten einsparende Arbeit bleibt unser großes Ziel.

Spendengelder

Spendengelder sind für unsere Arbeit unumgänglich und werden erfolgreich eingeworben, weil unsere Anliegen und die Nöte der Patienten von Vielen verstanden werden. Wir arbeiten stets daran, auf diesem Weg die Existenz der Einrichtung zu sichern, individuelle Hilfe zu leisten und für die Spender die Wirksamkeit ihrer Hilfe sichtbar werden zu lassen.

Qualität

Entsprechend unserer Verpflichtung gegenüber Patienten wie Kostenträgern sorgen wir durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagement für eine Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der hohen Qualitätsstandards unserer Einrichtung.

Umgang mit natürlichen Ressourcen

Wir sind uns bewusst, dass die ökonomische Zukunftssicherung der Einrichtung wie die ökologische Verpflichtung gegenüber der heranwachsenden Generation den weitsichtigen, Ressourcen-schonenden Umgang mit Energie, Wasser und Umwelt zu einer immer wichtigeren Aufgabe macht.