Katharinenhöhe

Presse

Schwarzwald-Bike-Marathon und Katharinenhöhe: Radrennen motiviert junge Patienten

Die jugendlichen Patienten der Katharinenhöhe feuern mit Transparenten und Namensschildern ihre Mitpatienten und Therapeuten an, die beim Bike-Marathon mitfahren.

Furtwangen 15.09.2015

Schwarzwald-Bike-Marathon und Katharinenhöhe: Radrennen motiviert junge Patienten

Die Katharinenhöhe bietet den Zuschauern den besten Blick auf das Fahrerfeld des Schwarzwald-Bike-Marathons. Olympiasieger Hans-Peter Pohl stellt die Fahrer vor und die jungen Patienten feuern die Biker an.

Der ideale Beobachtungspunkt für den Schwarzwald-Bike-Marathon ist eindeutig die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe bei Furtwangen, von Start und Ziel abgesehen. Seit dem Ausbau dieses Wegpunktes im Jahr 2014 hat sich das Interesse 2015 noch deutlich verstärkt. Hunderte von Zuschauern verfolgten das Mountainbike-Rennen. Die Stimmung war hervorragend.

Schon seit einigen Jahren wird die Katharinenhöhe zunehmend beliebter, um das Renngeschehen vor Ort zu erleben. Nicht zuletzt ist es einer der wenigen Streckenpunkte, den alle Teilnehmer des Rennens gemeinsam passieren. Die Zuschauer können also tatsächlich fast alle der 2000 Fahrer erleben. Lediglich die Jugend startete erst kurz hinter der Katharinenhöhe. Direkt bei der Katharinenhöhe teilen sich dann wieder die Strecken: die 90- und 120-Kilometer-Strecke führt weiter über Schönwald, Schonach und St. Georgen, während die 60- und 42-Kilometer-Touren Richtung Schlempen abbiegen. Aus diesem Grund hat sich auch die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe bemüht, diesen Beobachtungspunkt noch weiter aufzuwerten. Bereits zum zweiten Mal hat es nun auch Hans-Peter Pohl aus Schonach, Olympia-Sieger in der nordischen Kombination 1988, wieder übernommen, als Moderator zu fungieren. So informierte er über die einzelnen Fahrer. Gerade für die Lokalmatadoren gab es viel Unterstützung, aber auch für Stars bei der deutschen Meisterschaft wie Sabine Spitz. Wie Klinikleiter Stephan Maier findet, gibt es keine bessere Möglichkeit, um einen bestimmten Fahrer zu fotografieren – ob Freund oder Verwandter. Und manches Kind strahlte froh, wenn plötzlich der Name von Bruder oder Vater aufgerufen wurde und es diesen wenige Augenblicke später im Fahrer-Feld zu entdecken gab. Pohl moderierte ohne Pause, seine Ansagen wurden auch nie langweilig, weil sie immer informativ waren. Viele der Fahrer kennt der passionierte Sportler persönlich.

Gut genutzt wurde auch das kulinarische Angebot der Klinik für die vielen Besucher. Und nicht zuletzt kam es Dank der perfekten Regelung an der Zufahrt durch die Feuerwehr zu keinem Verkehrschaos an der Klinik, denn die Besucher mussten ihr Fahrzeug bereits an der Escheck stehen lassen.

Nicht zuletzt war dieses Rennen aber gerade auch für die Patienten ein besonderes Erlebnis. Denn es war ihnen bewusst und auch durch Transparente überall deutlich, wie dankbar man in der Katharinenhöhe für das Engagement der Biker ist. Vom Startgeld dieser 2000 Teilnehmer fließt ein Obolus in die Katharinenhöhe. Ebenso wichtig für die Patienten ist die sportliche Motivation. Auch in diesem Jahr waren wieder ehemalige und aktuelle Patienten der Klinik mit von der Partie. Wie Hans-Peter Pohl deutlich machte: „Damit zeigen die Patienten sich selbst und ihren Mitpatienten: Man kann diese bösartige Krankheit überwinden.“

Und so gab es gerade für die eigenen Fahrer viel Jubel und auch Transparente von den Patienten. Ebenso wies Pohl darauf hin, dass die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe viel Öffentlichkeitsarbeit betreibt, jeder Besucher jederzeit willkommen ist, um sich über die Klinik und ihre Arbeit zu informieren. Die beste Gelegenheit dazu ist natürlich das Familienfest am Sonntag, 20. September. Viel Unterhaltung ist angesagt, auch Schlagerstar Tony Marschall kommt.

 

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