Katharinenhöhe

Presse

Tony Marshall und SC-Stars locken an

Furtwangen 17.09.2013

Tony Marschall und SC-Stars locken an

Das Wetter hätte am Sonntag noch besser sein können, dann wäre der Ansturm auf das Familienfest der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe noch wesentlich größer gewesen. Aber auch so war die Klinikleitung mit dem Besuch sehr zufrieden.

Allerdings mussten wegen des unsicheren Wetters die meisten für draußen geplanten Aktivitäten ins Innere der Klinik verlegt oder wie das Ponyreiten sogar abgesagt werden.

In der Klinik herrschte den ganzen Tag über dichtes Gedränge. Die meiste Zeit waren die verschiedenen Speise- und Sitzbereiche besetzt. Besonders groß war das Gedränge natürlich am Nachmittag, als Schlagerstar Tony Marshall im Speisesaal auftrat. Die Fans drängten sich im und vor dem Saal. Und der Sänger war locker und in guter Laune, die sich auch auf das Publikum übertrug. Immer wieder lobte er auch die Klinik, die tolle Atmosphäre und ihre Arbeit. Durch diese besondere Umgebung wurde er bei seiner Ansage sehr persönlich und brachte selbst eigene Schicksalsschläge mit ein.

Lebende Musikbox und eine Bierkastenrutsche

Aber das war bei weitem noch nicht alle Musik: Mehrmals trat Jürgen Schultis mit seiner Panflöte auf. Den musikalischen Auftakt bildete die Mädchen-Band "11wiedu". Weiter für Stimmung sorgten das Duo Karibik, das Kaiserwacht-Quintett, die Schalmeien aus Hüfingen und die Alphornbläser aus Schönwald. Im Speisesaal ging es Schlag auf Schlag.

Aber auch an anderen Stellen gab es unterschiedliche Unterhaltung. Dicht umlagert war beispielsweise laufend die lebende Musikbox. Und auch in der Sporthalle war ein abwechslungsreiches Programm mit Bierkastenrutsche, Springburg und dem Torwandschießen des SC Freiburg Fanclub Wälder geboten.

Darüber hinaus gab es noch weitere Aktionen, wie Vater und Sohn als schwungvolle Akrobaten oder, von vielen sehnlichst erwartet, die Autogrammstunde mit drei Spielern des SC Freiburg.

Für die Mitarbeiter der Klinik und die vielen Helfer bedeutete dieser riesige Ansturm viel Arbeit. Unzählige Führungen durchs Haus vermittelten den Besuchern die Arbeit der Einrichtung. An zahlreichen Stellen konnte gebastelt und gewerkelt werden. Die Kletterwand war in Betrieb und es gab ein Luftballon-Bad. Begeistert zeigte sich Klinikleiter Stephan Maier auch über das große Interesse früherer Patienten, die aus dem ganzen Bundesgebiet zu diesem Fest nach Furtwangen angereist waren. Einer war tatsächlich mit dem Fahrrad von Darmstadt auf die Katharinenhöhe gekommen.

Und sehr groß waren natürlich auch Appetit und Durst der über 1000 Besucher. Rund 2500 Essen wurden ausgegeben, ebenfalls 2500 Stück Kuchen, zumeist gespendet, stärkten die Gäste.

Unter Berücksichtigung des Wetters zeigte sich Klinikleiter Maier zufrieden und zog eine positive Bilanz des Familienfestes.

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