Katharinenhöhe

Presse

Vorreiterrolle bei der Nachbehandlung

Martin Aichele (von links, ehemaliger Kinderarzt der Klinik), Hansjörg Riehm, Geschäftsführer Stephan Maier und der Ärztliche Leiter Siegfried Sauter sind von der Behandlung in der Katharinenhöhe überzeugt.

Schwarzwald-Baar-Kreis 23.05.2016

Vorreiterrole bei der Nachbehandlung

Begründer der Krebstherapie bei Kindern lobt Katharinenhöhe in Schönwald

 

Bereits seit 1985 wurden in der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe in Schönwald erste Kinder mit Krebs aufgenommen Ihre Vorreiterrolle beeindruckt nicht nur den Begründer der Krebstherapie bei Kindern. Sie ist die erste und größte Nachsorgeklinik in Deutschland, in der krebskranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene – teilweise mit ihren Familien – nachbehandelt werden. Aus dem gesamten Bundesgebiet reisen Patienten in den Schwarzwald, um die Krankheitsfolgen zu lindern.

Bei Experten wird die Klinik besonders geschätzt – dies verdeutlichte auch der Begründer der Krebstherapie bei Kindern, Hansjörg Riehm, der der Katharinenhöhe anlässlich seines 80. Geburtstages einen Besuch abstattete. Der geborene Schwabe, der in Berlin und Hannover tätig war, konnte seinen damals gewonnenen positiven Eindruck bestätigen. Obwohl von ihm die Nachsorgeklinik auf Sylt mitbegründet wurde, erkannte er die Katharinenhöhe „mit ihrer Vorreiterrolle und die seit über 30 Jahren erreichten Erfolge“ mit der eigenen Bescheidenheit an. Ihm sei damals der Durchbruch in der Therapie bei der akuten Leukämie, der häufigsten Krebsart bei Kindern, gelungen – die Folge waren Heilungsraten bei kindlicher Leukämie von bis zu 90 Prozent.

Doch nicht nur Riehm würdigt die Erfolge in Schönwald. Prof. Charlotte Niemeyer, weltweit anerkannte Spezialistin für Krebs bei Kindern und Direktorin der Freiburger Universitätskinderklinik, schätzt die Klinik: „Die familienorientierte Nachsorge, wie sie in der Katharinenhöhe entwickelt wurde und über 30 Jahre erfolgreich praktiziert wird, ist ein absolut notwendiger Teil der Gesamtbehandlung für Familien mit einem krebskranken Kind.“ Sie betont, dass sie „die medizinisch komplexesten Fälle und psychosozial kompliziertesten Familien nur in die Katharinenhöhe zur Nachbehandlung schicken kann.“

Im Falle von Knochentumoren und die Erfolge nach Operationen von schwer betroffenen Kindern und Jugendlichen betont zudem Prof. Stefan Bielack (Direktor der Stuttgarter Kinderklinik), dass „Kinder und Jugendliche, die lange im Rollstuhl saßen, wieder gehen können, wenn sie von der Katharinenhöhe kommen.“

Der ehemalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Chef der Universitätsklinik Frankfurt am Main Prof. Thomas Klingebiel betont derweil, dass seine Klinik zusammen mit den Berliner und Hamburger Universitätskinderkliniken die weitaus meisten ihrer krebskranken Kinder zur Nachbehandlung in den Schwarzwald schicken.

Die Patienten der Rehabilitationsklinik, die mit Spenden aufgebaut wurde und auch weiterhin auf diese angewiesen ist, äußerten sich in Berichten gegenüber Hansjörg Rieh „voll des Lobes“ über die geleistete Arbeit und die Erfolge. Für den Begründer der Krebstherapie bei Kindern sei die Klinik für krebskranke Kinder und ihre Familien der beste Ort, um wieder auf zu leben.

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