Katharinenhöhe

Presse

Wunderfitze auf den Spuren von Edison


Furtwangen/Schonach 13.04.2016

Wunderfizte auf den Spuren von Edison

Science Mobil besucht regelmäßig die kleinen Patienten der Katharinenhöhe

 

Lauter kleine Wunderfitze waren in der Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe zusammengekommen, um ihren Wissensdurst zu stillen und damit gleichzeitig auch ein kleines Jubiläum zu feiern. Denn seit genau zwei Jahren ist die Aktion "Wunderfitze", ein Wissenschaftsprogramm speziell für junge Patienten in Kliniken, regelmäßig zu Gast in der Katharinenhöhe.
Möglich ist dies durch das Engagement der SBS-Burger-Gruppe aus Schonach, deren Chef Thomas Burger vor zwei Jahren von diesem Angebot so begeistert war, dass die Burger-Gruppe seither jeden Monat einen solchen Besuch dieses Wunderfitze-Teams ermöglicht. Frauke Weinberg-Schirmer, Schulleiterin der staatlichen Krankenhausschule auf der Katharinenhöhe, zeigte sich sehr dankbar, dass durch das Engagement nun das Science Mobil bereits seit zwei Jahren regelmäßig auf der Katharinenhöhe zu Gast ist, um mit den Kindern zu experimentieren.
Zu Beginn war nur von einigen Monaten Wunderfitz-Programm die Rede, inzwischen sind es aber bereits zwei volle Jahre. Und bei diesem kleinen Jubiläum konnte Silke Burger die frohe Nachricht überbringen, dass die Burger-Gruppe für ein weiteres Jahr den Besuch des Science Mobils vom Förderverein "Science und Technologie" in Teningen gewährleisten wird. Von Anfang an sind aber auch die Auszubildenden der Firmenverbunds hier beteiligt. Auf Initiative von Ausbildungsleiter Christian Kosch engagieren sich die Jugendlichen des Betriebs im Rahmen des wichtigen Ausbildungszieles sozial-Kompetenz.
Bei jeder Wissenschaftsshow in der Rehabilitationsklinik ist eine Gruppe von Azubis als Helfer für Auf- und Abbau sowie für die Betreuung der Kinder bei dieser Aktion mit dabei. Auch darüber hinaus engagieren sich die Azubis gerne für die Katharinenhöhe.
So übergaben sie beim Jubiläum einen Scheck über 500 Euro an die Klinik, die Summe hatten die Azubis mit einer Tombola an Weihnachten erwirtschaftet.
Bei Jubiläums-Experimenteshow stand das Thema Elektrizität auf dem Stundenplan. Und die Kinder waren mit Begeisterung dabei und versuchten, dem Geheimnis des elektrischen Stroms auf die Spur zu kommen. Es war eine ganze Reihe von verblüffenden Experimenten, wobei die Kinder immer wieder mit einbezogen wurden. Gleich zu Beginn wurde demonstriert, wie eine Glühbirne aufgebaut ist und wie man sie mit einfachen Mitteln nachbauen kann, allerdings nur mit wenigen Sekunden Brenndauer. Oder es begannen eigentlich defekte Leuchtstofflampen wieder zu leuchten, weil sie in die Nähe einer Plasmalampe gerieten.
Bei einem Gipskopf begannen dann die Augen zu leuchten, als die Kinder sich gegenseitig die Hand gaben und damit einen Stromkreis bildeten. Und schließlich präsentierte die Teamleiterin, wie durch die elektrische Spannung ihre langen Haare plötzlich buchstäblich zu Berge stehen.

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