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Spendenprojekt des Schwarzwälder Boten für die Katharinenhöhe in Schönwald

Damit das Team der Reha-Klinik Katharinenhöhe auch weiterhin effizient arbeiten kann, wird dringend eine neue Physiotherapie benötigt. Mit Spenden unserer Leser soll dies ermöglicht werden.

"Sobald der Schnee 2022 wieder weg ist, wird angefangen. Ich denke, dass im April oder Mai die Bagger da sein werden", blickt Stephan Maier, der Geschäftsführer und psychosoziale Leiter der Rehabilitationsklinik für krebs- und herzkranke Kinder mit ihren Familien und für junge Menschen, hoffnungsvoll in die Zukunft.

Der Baustart musste aufgrund der Corona-Pandemie nochmals verschoben werden. Und, wie bei anderen Bauvorhaben auch, schlägt sich der Rohstoffmangel leider auch hier auf den Preis nieder: Lagen die ersten Schätzungen für den Neubau noch bei rund fünf Millionen Euro, werden sie derzeit auf knapp sieben Millionen beziffert. Knapp die Hälfte der Summe (inklusive einer Zwei-Millionen-Euro-Spende aus der Hermle-Stiftung) liegt auf den Konten "unbeschadet parat", so Maier. Das Geld stammt von den Spenden-Aktionen der vergangenen drei Jahre. "Die Leser des Schwarzwälder Boten und der Lahrer Zeitung haben wirklich Unglaubliches geleistet", stellt er dankbar fest. Aufgrund der guten Vorbereitung sowie der großen Erfahrung und der Professionalität der Planer und Handwerker rechnet Maier mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. "Es soll hier schließlich kein Projekt à la Stuttgart 21 geben."

Bauarbeiten werden für staunende Kinderaugen sorgen

Durch die Randlage hofft Maier auf wenig Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten. Für die Patienten-Kinder könnte diese Zeit allerdings spannend werden: "Wenn auf der Katharinenhöhe gebaut wird, sind staunende Kinderaugen nicht weit." Bagger, Raupen, Lader und Bohrgeräte sind eine willkommene Abwechslung.

Der Anbau wird funktionell und auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet sein. "Wir haben uns oft überlegt, ob und wo man noch etwas einsparen kann. Aber Tatsache ist: Das Gebäude wäre kleiner einfach nicht möglich gewesen, wir brauchen den Platz dringend", erläutert Maier. In der Physiotherapie bekommen die Patienten wertvolle Hilfe, um wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu finden: Sie lernen wieder gehen, Balance zu halten, tanken Kraft und bekommen so ihr Selbstbewusstsein zurück. Denn all diese Fähigkeiten gehen während einer Krebserkrankung häufig verloren.

Durch gezielte und intensive Thearapie sind die Fortschritte oft erstaunlich. Patienten, die sich vor der Reha nur im Rollstuhl fortbewegen konnten, schaffen nach wenigen Wochen oft wieder die ersten Schritte mit Krücken.

"Bei vielen Krankheitsbildern kann man nicht warten; insbesondere bei Knochentumoren muss eine intensive Physiotherapie sofort erfolgen. Das kann nur eine gezielte Rehabilitation leisten", so der erfahrene Geschäftsführer, der seit 1987 auf der Katharinenhöhe arbeitet und seither schon mit Tausenden von Krankheitsgeschichten konfrontiert worden ist.

134 Mitarbeiter sind jeden Tag mit vollem Herzblut und Einsatz dabei

Die wertvollen Therapien finden trotz der Einschränkungen durch Corona im vollen Umfang statt. Wenn auch die Patientengruppen kleiner sind, die Organisation ist es nicht, und es hat sich eine Warteliste gebildet. Doch obwohl die Hygienemaßnahmen, das Abstandhalten, das Maskentragen und das Testen so viel mehr Arbeit machen und Energie kosten, leisten die 134 Mitarbeiter der Katharinenhöhe jeden Tag mit vollem Herzblut und Einsatz ihre Arbeit – die eigentlich mehr Berufung ist. Deshalb ist es für die pädagogisch und medizinisch Arbeitenden im Team auch selbstverständlich, dass sie gegen Corona geimpft sind. "Und ich bin sowieso ein absoluter Impf-Fan", verrät Maier.

Die letzte Reha-Gruppe in diesem Jahr reist am 16. Dezember ab, dann wird es für ein paar Tage ruhiger auf der Katharinenhöhe. Und nach Klausurtagung und Betriebsausflug macht das Team Weihnachtspause – bis am 2. Januar 2022 wieder die ersten Familien hoffnungsvoll anreisen und sie freudig empfangen werden: "Herzlich willkommen auf der Katharinenhöhe."

Ihre Hilfe ist nötig - das können Sie gewinnen

Die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe ist schon seit mehr als 100 Jahren ein wichtiger Begleiter für lebensbedrohlich kranke Kinder, Jugendliche und auch deren Familien. Durch eine moderne, nicht kliniktypische und vielfältige Einrichtung können die Patienten eine beinahe unbeschwerte Zeit genießen. Damit das so bleiben kann, ist Ihre Hilfe nötig! Mit Ihrer Spende können auch Sie sich etwas Gutes tun und einen von vielen exklusiven Preisen rund um den Europa-Park oder die Schwenninger Wild Wings gewinnen.

30 x 2 Eintrittskarten für den Europa-Park, 10 x 2 Eintrittskarten Rulantica, 2 x 1 Übernachtungen für 2 Pers. in einem der Europa-Park Hotels

15 x 2 Sitzplatzkarten Kat. II für ein Heimspiel der Saison 21/22,

1 x Stadionführung mit Blick hinter die Kulissen (max. 10 Per.) inkl. Sitzplatz Kat. II; 2 x 2 VIP-Eintrittskarten KARL STORZ-Lounge inkl. Sitzplatz Kat. I; 3 x 2 VIP-Eintrittskarten Hockey-Lounge inkl. Sitzplatz Kat. II; 5 x 1 Fantrikot der Saison 21/22 mit Unterschriften der Mannschaft

Info: Spendenkonto

Spenden Sie einen frei wählbaren Betrag auf das Katharinenhöhe-Sonderkonto

Sparkasse Schwarzwald-Baar
IBAN: DE46 6945 0065 1161 1611 61

Volksbank Mittlerer Schwarzwald
IBAN: DE95 6649 2700 0010 1112 00

Bitte geben Sie bei der Überweisung beim Verwendungszweck Ihre Adresse (Straße, PLZ, Ort) an, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zukommen lassen und wir Sie im Gewinnfall benachrichtigen können. Eine Barauszahlung der Preise ist nicht möglich.

Alle Spenden (ab einem Betrag von 10 Euro), die bis zum 31. Januar 2022 eingehen, nehmen an der Verlosung teil. Ab einem Spendenbetrag von 100 Euro werden zusätzlich Spendenquittungen ausgestellt. Weitere Infos und Teilnahmebedingungen zum Spendenprojekt finden Sie unter www.schwabo.de/spendenaktion

Die Schwarzwälder Bote Mediengesellschaft mbH erlangt keine Einsicht in Ihre Daten. Verantwortlich für die Spendenbestätigung und das Gewinnspiel ist die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe.

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